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Freundeskreis Stadtbibliothek Gotha
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Freundeskreis der Stadtbibliothek Gotha

Theaterstück „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“ Theaterstück „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“ Bild Theaterstück „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“ Bild Theaterstück „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“ Bild Theaterstück „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“ Bild Theaterstück „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“ Bild Theaterstück „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“ Bild

Theaterstück „Buschiaden … und andere Schmeicheleien“

    Dieses war der beste Streich

     

    Am 6. April präsentierte der Freundeskreis der Stadtbibliothek im Hans-Cibulka-Saal einen Wilhelm-Busch-Abend unter dem Motto „Buschiaden… und andere Schmeicheleien“ mit Markus Maria Winkler und JĂĽrgen Wegscheider.

     

    Das Fazit zuerst: Es war eine allerköstlichste Winkler- und Wegscheider-Buschiade, mit der die beiden Schauspieler brillierten – und so den begeisterten Zuschauern den grandiosen Schriftsteller und Zeichner als Klassiker des feinsinnigen Humors nahe brachten. Das Nordlicht Winkler (aus Wilhelmshaven) und der Kärtener Wegscheider, die seit mehr als zehn Jahren gemeinsam auf der Bühne agieren, sind als Mimen-Duo wie geschaffen. Jedenfalls bewiesen sie das mit ausgereiften Dialogen, in Akustik, Mimik und Gestik in Perfektion, wodurch Buschs Figuren in den vierzeiligen Ohrwürmern lebendig und anschaulich wurden. Winklers Tierstimmen, wie Entengeschnatter und Hähnekrähen, war so etwas von echt bis grotesk! Der Meister hätte sich gekringelt vor Vergnügen.

     

    Das Entree wurde zum Nachdenken ĂĽber die aktuelle weltpolitische Lage: „Bewaffneter Friede … Ganz unverhofft auf einem HĂĽgel / sind sich begegnet Fuchs und Igel … und trotzt getrost der ganzen Welt, bewaffnet, doch als Friedensheld“ (der Igel mit seinem Stachelbund). Dann folgte ein Potpourrie von Bekanntem und weniger Bekanntem. Die Zuschauer stimmten streckenweise im Text mit ein. Das Finale, wie könnte es anders sein, war natĂĽrlich „Max und Moritz. Eine Bubengeschichte in sieben Streichen“. „Doch sogleich verzehren sie / Meister MĂĽllers Federvieh. … Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei / Mit der Ăśbeltäterei!“ Doch mit dem Programm noch nicht, denn das Publikum wurde fĂĽr den lang anhaltenden Beifall mit Zugaben belohnt.

     

    Diese beiden groĂźartigen KĂĽnstler haben u.a. auch noch „Tucholsky“ im Gepäck. Das Publikum hat abgestimmt. Sie werden wiederkommen.

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